A40 Lärmschutz für Tönisberg

Jan 8, 2011

Am 6. Januar 2011 fand in Tönisberg eine Begehung der neuen Lärmschutzwand entlang der A40 statt, zu der auch unsere Abgeordneten Herr Uwe Schummer und Herr Christian Weisbrich, die sich für den Bau der Lärmschutzwand stark gemacht haben, trotz widrigen Wetters gerne kamen.

Zum „geschichtlichen Hintergrund“:
 
Die A 40 umrundet den Kempener Ortsteil Tönisberg im Norden und Westen in einem großen Bogen. Die Hochlage der Fahrbahn sorgt dabei für eine besonders starke Lärmbelästigung, die sich speziell bei den hier vorherrschenden Westwinden mit einem an- und abschwellenden Dauergeräusch bis ins das Ortszentrum bemerkbar machte. Besonders betroffen war die Ortslage Wartsberg und die  dort befindliche Bergbausiedlung mit ca. 800 Bewohnern, die direkt an die A 40 grenzt.
 
Die Verkehrsdichte nahm auf der A 40 kontinuierlich zu, entsprechend wuchs die Lärmbelästigung an.  Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich die Ortsgruppe der CDU um die Errichtung einer geeigneten Lärmschutzwand bemüht. Besonders unermüdlich war hier der spätere Ortsvorsteher, Herr Norbert Cleve, tätig. Es wurden zahlreiche Besichtigungen mit Fachleuten und Politikern durchgeführt und behördlicherseits auch Messungen vorgenommen. Diese lagen allerdings stets im Grenzbereich, so dass eine wirksame Maßnahme vorläufig verschoben wurde.  Dabei stieg der Lärmpegel kontinuierlich weiter an. Erst im Vorfeld des letztjährigen Landtagswahlkampfes konnte unter Mitwirkung der Herren Uwe Schummer und Christian Weisbrich und durch persönliche Bemühungen des damaligen Bürgermeisters Herrn Karl Hensel schließlich  ein Durchbruch erzielt werden. Noch vor der Wahl wurde von Vertretern der zuständigen Landesbehörde ein Ausführungsplan in einer Bürgerversammlung am Wartsberg vorgestellt. Vorgesehen war darin eine ausreichend hohe, strukturierte Betonwand auf der Ostseite der A 40 von der Abfahrt an der B 9 bis in die Nähe des Fußgängerüberganges am Seemannshof. Die Ausführung erfolgte im Sommer 2010.
 
Die Wirkung nach Fertigstellung der Wand ist für den gesamten Wartsbergbereich, aber auch für einen großen Teil des Ortszentrums  nachhaltig und deutlich spürbar.