Philipp Kraft steht für Bürgermeisterkandidatur bereit

Einstimmige Nominierung durch den Vorstand des CDU Stadtverbandes

Einstimmig – der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Kempen steht geschlossen hinter ihrem Vorsitzenden Philipp Kraft, der seine Bereitschaft erklärt hat, für das Amt des Bürgermeisters in Kempen zu kandidieren. Die Vorsitzenden der Fraktion, Ortsauschüsse und Vereinigungen sicherten ihm auf der erweiterten Vorstandsitzung am 05. September ebenfalls ihre volle Unterstützung zu. Auf die Nominierung folgt nun eine Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes, die für den 10. Oktober 2019 geplant ist und auf der die Bürgermeisterkandidatur offiziell beschlossen werden soll.

Das ist ein wichtiges und tolles Signal für Kempen und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger“, freut sich Gerd-Wilhelm-Stückemann, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. „Mit Philipp Kraft steht ein Kandidat für das wichtige Amt des Bürgermeisters bereit, der im persönlichen Umgang mit den Menschen und durch seine beruflich bzw. politisch erworbenen Kompetenzen überzeugt.“

Es ist mir eine Herzensangelegenheit“, begründet Philipp Kraft seine Entscheidung für die Kandidatur. „Für die hier wohnhaften Menschen und angesiedelten Unternehmen Kempen, St. Hubert, Tönisberg und Schmalbroich/Unterweiden als Bürgermeister an maßgeblicher Stelle zukunftsfähig und lebenswert weiterzuentwickeln, ist eine großartige Aufgabe, der ich mich sehr gerne stellen will. Ich stehe bereit, diese Verantwortung zu übernehmen.“

Ob auch noch andere politische Parteien in Kempen die Kandidatur von Philipp Kraft möglicherweise unterstützen, werde man in den kommenden Wochen ausloten und entsprechenden Kontakt aufnehmen.

Zur Person

Philipp Kraft

Philipp Kraft ist 45 Jahre alt, wuchs in Kempen auf und lebt heute mit Frau, Sohn und Tochter im Kempener Süden.

Politisch

Seit 1998 CDU-Mitglied, engagierte sich Kraft zunächst während des Studiums in Hamburg bei der Jungen Union als Landesdelegierter und Bezirksvorsitzender. Zwischen 2004 und 2010 war er als Ratsmitglied und auch stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender (2005 bis 2009) in seinem zwischenzeitlichen Wohnort Neukirchen-Vluyn aktiv. Schon 2012 wurde er dann Beisitzer im Vorstand der Kempener CDU und 2014 in den Kreistag gewählt. Beruflich zwischenzeitlich an einen Standort in Süddeutschland abgeordnet, legte Kraft das Mandat deshalb nieder. Im September 2018 wählte ihn die Kempener CDU zu ihrem Vorsitzenden.

Beruflich

Philipp Kraft studierte an der Bundeswehr-Universität in Hamburg Politik und erhielt später zudem ein BWL-Zertifikat der FernUniversität in Hagen. Er war als Zeitsoldat Offizier bei der Bundeswehr, arbeitete in dieser Zeit u. a. als Referent in der CDU-CSU-Arbeitsgruppe Verteidigung im Bundestag mit und leitete das Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr in Düsseldorf. Beruflich machte Philipp Kraft dann in der Privatwirtschaft in verschiedenen Führungsfunktionen im Vertrieb und Personalwesen weiter Karriere. Heute ist er Senior-Personalmanager beim Weltkonzern 3M am Hauptverwaltungsstandort der Central Europe Region in Neuss und verantwortet dort die größte Abteilung im Personalbereich für diese Region.

Staffelübergabe bei der CDU-Fraktion Kempen

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kempen Wilfried Bogedain und sein Stellvertreter Jürgen Klement haben den Weg frei gemacht für einen Wechsel im Fraktionsvorstand.

In der jüngsten Fraktionssitzung wurde mit großem Einvernehmen ein Teil des Fraktionsvorstands zum 01.10.2019 neu gewählt.
Das neue Vorstandsteam wird die CDU-Fraktion in das Wahljahr 2020 führen. „Ich kandidiere nicht mehr für die Kommunalwahl 2020 und habe immer deutlich gemacht, dass mir daran gelegen ist, den Fraktionsvorsitz schon in der laufenden Amtszeit weiterzugeben. Ich selbst habe die Erfah-rung gemacht, dass ein vorzeitiger, geordneter Übergang sinnvoll ist“, so Wilfried Bogedain. Dem stimmt auch der scheidende stellvertretende Vorsitzende Jürgen Klement zu.

Fraktionsvorsitzender wurde Jochen Herbst, der nun fast 30 Jahre Mitglied im Rat ist und große Erfahrung in allen Ausschüssen mitbringt. Jochen Herbst: „Mit Optimismus und großer Entschlossenheit nehme ich die Herausforderung an.“

Einer der zwei stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gerd-Wilhelm Stückemann, der sich besonders im Ju-gendhilfeausschuss sowie im Schul- als auch im Ausschuss für Umwelt, Planung und Klimaschutz Verdiens-te erworben hat. Gerd-Wilhelm Stückemann: „Wir werden die anstehenden Themen sachorientiert und mit dem Blick auf lang-fristige Entwicklungen voranbringen.“

Neue Beisitzerin ist Steffi Beyss, die ebenso wie Stückemann seit über 10 Jahren für die CDU im Rat vertre-ten ist. Steffi Beyss ist stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Planung und Klimaschutz, in dem jetzt viele bedeutende und zukunftsweisende Projekte auf den Weg gebracht werden müssen.

Unverändert gehören Peter Fischer als stellvertretender Vorsitzender und die Geschäftsführerin Heike Höltken dem Vorstand der CDU-Fraktion Kempen an.

Kempener CDU-Fraktion spendet mobile Bewässerungssäcke

Eine Vielzahl an Bäumen mussten bereits in diesem Jahr aufgrund des extremen Hitzesommers 2018 und durch anhaltende Trockenheit in diesem Jahr gefällt werden. Die CDU-Fraktion hat für die nächste Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Klimaschutzausschusses einen entsprechenden Antrag für ein Nachpflanzungskonzept für die bereits gefällten und noch in den nächsten Monaten zu fällenden Bäume gestellt. Es ist wichtig, insbesondere Jungbäume mit ausreichend Wasser zu versorgen. Mobile Bewässerungssäcke unterstützen dies. Nach der Wasserbefüllung wird kontinuierlich über viele Stunden das Wasser gezielt abgegeben. Die CDU-Fraktion hat sich spontan entschlossen, mobile Bewässerungssäcke zu spenden, um aktiv zum Erhalt der Bäume beizutragen. Die Bewässerungssäcke werden in den verschiedenen Ortsteilen installiert.

CDU will Ausbildungsstellen erhöhen

Die CDU-Fraktion hat beantragt, das Ausbildungsangebot der Stadt Kempen deutlich zu erweitern.

Neben den verwaltungseigenen Ausbildungsgängen im gehobenen und mittleren Verwaltungsdienst sollen eigene Ausbildungen zum Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration und zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste in der Stadtbibliothek angeboten werden.

Darüber hinaus setzt sich die CDU für eine Erhöhung der Ausbildungsstellen für Gärtner im Garten- und Landschaftsbau ein.

Der Pflege des Baumbestandes und der Grünflächen kommt eine zunehmend höhere Bedeutung und Arbeitsintensität zu. Es sollten alle Anstrengungen unternommen werden, den Personalbedarf aus eigenem „Nachwuchs“ zu decken und eine frühzeitige Personalbindung zu erreichen.

Ebenso will die CDU die Stellen in der „Praxisintegrierte Erzieherausbildung“ deutlich erhöhen.

Die CDU-Fraktion sieht in der praxisintegrierten Erzieherausbildung eine Chance, den dringend notwendigen Bedarf an Erziehern bzw. Erzieherinnen durch Einstellungen bereits im Ausbildungsverhältnis und eine damit verbundene frühzeitige Bindung zumindest teilweise zu decken.

Die CDU-Fraktion verfolgt das Ziel, in jeder städtischen Kindertagesstätte zumindest einen Ausbildungsplatz für Erzieher/innen einzurichten.

Gut ausgebildetes Personal zu finden, wird eine unserer größten Herausforderungen der Zukunft sein. Es erscheint uns daher wichtig, frühzeitig eigenes Personal auszubilden und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

CDU Antrag Ausbildungsstellen 2020

Bundesverdienstkreuz für Margarete Mertens

Luise Fruhen überreicht Auszeichnung des Bundespräsidenten an die Kempenerin.

Margarete Mertens aus Kempen ist Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Der Bundespräsident verlieh ihr die Auszeichnung für ihre Verdienste im sozialen, im politischen und kirchlichen Bereich. „Tief bewegt nehme ich diese Auszeichnung entgegen und teile sie mit allen, die mir in der langen Zeit ideell, finanziell und praktisch zur Seite gestanden sind“, sagte Margarete Mertens sichtlich gerührt.

Die stellvertretende Landrätin Luise Fruhen hatte der Kempenerin die Auszeichnung im Forum am Viersener Kreishaus verliehen. „Es ist ein Glücksfall, dass Sie in Ihrer Person wirtschaftliche Kenntnisse, unternehmerischen Geist und soziale Fürsorge vereinen“, sagte Fruhen in Ihrer Festrede. Mertens studierte nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre in Freiburg und Münster. Nach der Hochzeit und einer Auszeit für die Familie kehrte sie allerdings nicht mehr in die Wirtschaft zurück, sondern begann eine zweite Karriere im Schuldienst. 1976 wurde sie Oberstudienrätin am Berufskolleg Kempen, wie das heutige Rhein-Maas Berufskolleg in Trägerschaft des Kreises Viersen damals noch hieß.

Bemerkenswert ist ihr Engagement im karitativen Bereich – insbesondere für sozial Schwächere: Mertens ehrenamtliches Engagement in verantwortlichen Positionen begann Ende der 1980er-Jahre mit dem Eintritt in die CDU und den Sozialdienst Katholischer Frauen SKF. In vielen Gremien und mit einigen Ämtern setzte sie sich im politischen Prozess ein – unter anderem als Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Altenarbeit im Kempener Stadtrat.

Von 1991 bis 2017 war Mertens Voristzende des SKF in Kempen. Unter Ihrer Leitung entstanden unter anderem Projekte im offenen Ganztag, das Angebot rechtlicher Betreuungen, die soziale Gruppenarbeit, die Tätigkeiten in der Altenhilfe, die Familienpatenschaften, der Einsatz für Frauen in Not, die Einrichtung des Freiwilligenzentrums oder das Familienzentrum im Kindergarten St. Hubert. „Bei Ihnen, Frau Mertens, stand stets der Mensch im Mittelpunkt. Die persönlichen Schicksale waren bei Ihnen gut aufgehoben. Sie nahmen sich Zeit für jeden einzelnen, der sich an Sie gewendet hat. Dies ist wohl das schönste, was man Ihnen nach jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit mit auf den Weg geben kann“, sagte Fruhen bei der Übergabe des Bundesverdienstkreuzes.

Text: (c) Kreis Viersen

Foto: Familie Schäfer

Burgturmbesteigung am 07. Juli 2019

Am Sonntag, 07. Juli 2019 zwischen 11.00 Uhr und 16.30 Uhr nutzten ca. 200 interessierte Teilnehmer die Gelegenheit, mit der CDU Kempen auf den 28 Meter hohen Turm der kurkölnischen Landesburg zu steigen.

Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen durfte immer nur eine begrenzte Teilnehmerzahl auf den Burgturm. So machte sich im 30-Minuten-Takt jeweils eine Gruppe von rund 15 Personen auf den Weg durch den Verwaltungstrakt der Burg, in der noch bis Anfang 2021 das Archiv des Kreises Viersen und der Stadt Kempen untergebracht ist, ehe der letzte Teil des Anstiegs über eine steile und sehr enge Treppe auf die Burgzinnen führte.

Aber die Anstrengung lohnte sich!

Die Teilnehmen genossen einen herrlichen Blick auf Kempen und Umgebung. Die Sichtverhältnisse waren so gut, dass sogar der Düsseldorfer Fernsehturm war zu erkennen war.

„Toller Ausblick, es hat sich gelohnt“ war vor dem Abstieg von vielen zu hören.

Die CDU Kempen wird nach Möglichkeit auch in Zukunft jährlich die Gelegenheit zum Aufstieg auf den Burgturm geben.

Übrigens, Führungen sind auch jederzeit über das Kulturamt der Stadt Kempen buchbar.

Es lohnt sich!!!

 

Erweiterung der Außenfläche der Kita Spatzennest

Durch die bauliche Erweiterung der Kita Spatzennest ist die Außenfläche der Kita kleiner geworden. Die Außenfläche wurde ursprünglich für 75 Kinder geplant. In der Kita Spatzennest werden mittlerweile 128 Kinder betreut.

Durch die Vergrößerung des Baukörpers auf dem Gelände müssen mehr Kinder mit einem kleineren Außenbereich vorlieb nehmen.

Der CDU wurde im Rahmen der Aktion „Kempen, wie geht’s dir?“ eine Unterschriften der Eltern mit ca. 100 Unterschriften überreicht.

In der Ratssitzung am 09.07.2019 hat die CDU-Fraktion auf ihren Antrag vom 15.10.2018 hingewiesen.

CDU Antrag Spielgeräte Kleinkinder

Die CDU-Fraktion bittet um vorgezogene Prüfung, ob z.B. die Dreiecksfläche am Brahmsweg zur Erweiterung der Außenfläche der Kita Spatzennest hinzugenommen werden kann und eine zeitnahe Vergrößerung des Außenbereichs für die Kinder in der Kita Spatzennest zu erreichen ist.

Masterplan Klimaschutz in der Stadt Kempen

Die CDU-Fraktion gibt im Vorfeld der Ratssitzung am kommenden Dienstag zum Antrag auf Verabschiedung einer Resolution „Klimanotstand in Kempen“ nachfolgende Erklärung ab:

Die CDU-Fraktion hat sich in den letzten Wochen in vielen Sitzungen und Gesprächsrunden intensiv mit den Anträgen zur Ausrufung des „Klimanotstandes“ in Kempen beschäftigt.

Wir begrüßen ausdrücklich die Klimaschutzinitiativen, insbesondere das Engagement der „Fridays for Future – Bewegung“.

Die Beharrlichkeit dieser Bewegung hat Diskussionen ausgelöst und dem Klimaschutz einen neuen Stellenwert auch in der alltäglichen Kommunalpolitik in Kempen gegeben.

Die CDU-Fraktion folgt der Intention der vorliegenden Resolutionsanträge, wird aber eine Ausrufung des „Klimanotstandes in Kempen“ nicht unterstützen.

Der Begriff des Notstandes kann insbesondere bei älteren Mitbürgern Angst und Sorgen auslösen, da er Maßnahmen bei aktuellen außergewöhnlichen, bedrohlichen und mit anderen Mitteln nicht mehr beherrschbare Situationen beschreibt. Mit diesen Begriffen sollte man nicht leichtfertig umgehen, auch wenn sie nur symbolhaften Charakter haben.

Die CDU-Fraktion teilt die in dem Resolutionsentwurf zum Ausdruck gebrachte Sorge um Auswirkungen des von Menschenhand verursachten globalen Klimawandels, die wir auch in Deutschland wahrnehmen und ein sofortiges globales Handeln verlangen, zu dem auch die Kommunen in die Pflicht zu nehmen sind.

Kempen trägt mit verschiedenen Maßnahmen, insbesondere über die stadteigene Tochtergesellschaft der Stadtwerke Kempen, bereits aktiv zum Klimaschutz bei. Beispielhaft werden allein durch die Eigenproduktion von Strom und Wärme in Blockkraftheizwerken in Kempen jährlich ca. 25.000 to CO2 gegenüber Einzelheizungsanlagen eingespart.

Trotz vieler positiver Ansätze ist die CDU der Auffassung, dass die Klimaaktivitäten in Kempen noch ausbaufähig sind.

Die Bewahrung der Schöpfung, zu der sich die CDU schon in ihrem Grundsatzprogramm bekennt, erlangt eine zunehmend größere Bedeutung und Verpflichtung.

Die CDU-Fraktion wird sich daher in der Klimaschutzdebatte der Ratssitzung am kommenden Dienstag für eine auf Kempen abgestimmte individuelle Erklärung einsetzen, die einerseits nicht den „Notstand“ ausruft, andererseits aber die Intention der Resolution aufnimmt und einen „Masterplan Klimaschutz in der Stadt Kempen“ auf den Weg bringt.

Wir wollen keine Lippenbekenntnisse, sondern uns auf das konzentrieren, was wir in kommunalpolitischer Verantwortung gestalten können, in verantwortlicher Abwägung zu anderen berechtigten Interessen und Nutzenbetrachtungen und unter Beachtung der finanziellen und personellen Ressourcen.

Uns ist wichtig, dass in diesem Prozess die Bürger, insbesondere Vertreter der Klimaschutzbewegungen, eingebunden werden und der von der „Fridays For Future“ Bewegung eingereichte Forderungskatalog in einem offenen Workshop mit Experten diskutiert wird.